Die Geschichte des Nachtflugbombers
Die Lebenslaufgeschichte der Nachtflugbomber reicht weit zurück in die Geschichte des MFC Phönix Lohne.
Angefangen hat es damit das man beim Nachtfliegen des MFC auch ein Feuerwerk in der Luft abrennen wollte.
Meines Wissens beschäftigten sich zuerst Peter und Leo mit diesem Thema.Peter als Bastler hat wohl auch die Idee zur ZÜNDMECHANIK gehabt.Hiermit würden Blitzbirnen gezündet die an den Zündschnüren der Böller befestigt waren.Als Trägermodell verwendete man oft
den Big-Lift von Multiplex zuerst mit 10 dann mit 15ccm Glühzünder.Das funktionierte schon ganz gut aber im Laufe der Zeit
würde das Modell immer mehr überladen und der Start wurde immer schwerer.Als Abhilfe wurde ein größerer Motor eingebaut.Das war damals
der gute alte Quadra nach den Motto auf die Dauer Hilft nur Power.Leider wurde damit
auch die Flächenbelastung zu groß und das heikle Startverhalten blieb.
So haben die beiden etliche Nachflugveranstaltungen bestritten.
Kurz bevor uns die Bezirksregierung Weser-Ems das Nachfliegen untersagte baute Horst vom MFC einen
neuen Typ von Nachtbomber in einfachst Baueise:
Rumpf gefräste 4mm Seitenteile aus Epoxidplatten
Flächen aus Styro mit Beplankung aus GFK
Leitwerke aus Balsaleisten mit Beplankung
Rumpfausleger war ein Alurohr
Motor ZG 38
Das Modell flog sehr gut und war auch schnell gebaut ob es zum Einsatz für das
Nachtfliegen kam konnte ich leider nicht ermitteln.
Das alles geriet in Vergessenheit den die Bezirkregierung verbot uns den Nachtflug für ca 5 Jahre.
Aber dann endlich durften wir wieder Nachflug durchführen und so kam wieder ein Big-Lift gestiftet
von Hermann, und gepflogen von Rolf zum Einsatz.
Aber auch nach 5 Jahren ließ sich die Physik nicht überlisten auch wenn
ein Oberstudienrat am Knüppel ist.
Das Modell war zu schwer und der 22ccm ZG schaffte es nicht das Modell zu
beschleunigen was mit einem Absturz endetet.
Bei einem abendlichen Gespräch unter Experten (Otto Leo Jupp Bernd Rolf usw)wurde
beschlossen ein neuer Feuerwerks-bomber muß her.Leo stiftet einen angeblich sehr
guten HELU-Motor mit 48ccm(Im nachhinein stellten wir fest das er wirklich Leistung hat)
und Bernd baut das Modell Rolf fliegt und hilft beim Verkabeln.
Mein zwischenzeitlich wiedergefundene BIG Stick wurde als Bleiente verworfen.
Also überlegte ich was zu tun ist und kam auf das Konzept von Horst zurück.
Der FEUERWERKSBOMBER wurde in Rekordzeit gebaut (Danke Stefan für das Laminieren).
Der Erstflug fand 3-Wochen vor dem Nachtflug statt und ich hatte Schiß das es nicht klappt,
aber dank Clark Y und sehr geringen Gewicht segelte das Ding sogar.Also dann Zündmechanik einbauen
und schon war der Nachtflug da.
Ohne weitere Testflüge wurde das Modell zu Nachtflug aufgerüstet und es klappte alles,bis auf das die Böller
zündeten.
Das liegt nun daran das wir Sicherheitszündschnüre an den Böllern haben die nicht mehr mit
Blitzbirnen zu zünden sind Wir hoffen das wir das bis zum nächsten Nachtflug gelöst haben.